Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, bei der Knochenmasse vermehrt abgebaut wird, die Knochendichte abnimmt und dadurch die Festigkeit des Knochens verloren geht. Es besteht deshalb eine deutlich erhöhte Frakturgefahr. Diese Frakturen können auch ohne vorangegangenen Sturz oder Verletzung auftreten. Sie betreffen vor allem die Wirbelsäule.
 
Die häufigste Ursache einer Osteoporose ist der Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren. Neben dem Alter gelten als weitere Risikofaktoren für eine Osteoporose:

 

  • Langzeitbehandlung mit Cortison
  • die frühzeitige Entfernung der Eierstöcke, die zu einem Hormonmangel führt
  • Mangelversorgung mit Calcium oder Vitamin- D
  • mangelnde Bewegung fördert den Knochenabbau
  • Darmerkrankungen, z. Bsp. Morbus Crohn
  • Überfunktion von Schilddrüse oder Nebenschilddrüse


Ein normales Röntgenbild ist zur Erkennung einer Osteoporose nicht ausreichend. Um eine Osteoporose zu erkennen, ist eine Messung der Knochendichte notwendig. Hierzu gibt es verschiedene Methoden. Bei einer Q-CT wird der Kalksalzgehalt des Knochens an der Lendenwirbelsäule mittels Röntgenstrahlen in der Computertomographie genau gemessen und mit den Normalwerten verglichen. Ist der ermittelte Wert zu niedrig, liegt eine Osteoporose vor.

Ein Q-CT ist prinzipiell sinnvoll bei:

  • klinischem Verdacht auf eine Osteoporose, z.B. nach einer Fraktur ohne entsprechendem Sturz
  • Vorliegen von zumindest einem Risikofaktor

 

Es werden die Indikationen nach DVO-Leitlinien beachtet.