Die Praxis besitzt ein hochmodernes 1,5 Tesla MRT (Siemens Espree) mit einem Openbore-Magneten, d.h. mit extra großer Öffnung und ohne „typische Röhre". So können auch Patienten mit Platzangst problemlos und angstfrei untersucht werden. Eine Beruhigungsspritze ist nicht mehr notwendig. Das MRT bietet auch die Möglichkeit der Ganzkörperuntersuchung (Bodyimaging mit TIM Technik) zur Prävention von Krebserkrankungen.

Die Kernspintomographie ist eine Technik zur Darstellung von Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen, also ohne Strahlenbelastung. Dies ist besonders für Untersuchungen von Kindern und jungen Erwachsenen wichtig. Die MRT kann eine sehr genaue und differenzierte Darstellung von Gewebe liefern. Untersuchungen werden deshalb zum Ausschluss von Tumoren oder Entzündungen durchgeführt. Bei Verletzungen können mit der MRT nicht nur im Röntgenbild nicht nachweisbare Frakturen (Knochenbrüche), sondern auch Weichteilverletzungen erfasst werden. Weitere wichtige Fragestellungen sind Durchblutungsstörungen im Kopf und Bandscheibenvorfälle. Mit der MRT können auch die Gallengänge und Blutgefäße dargestellt werden.

Patienten mit einem Herzschrittmacher dürfen nicht in einen Kernspintomographen, da das Magnetfeld den Herzschrittmacher ausschalten kann. Dies kann lebensbedrohlich sein. Für manche Patienten mit metallischen Herzklappen oder mit Metallteilen im Körper (z. Bsp. Granatsplitter nach Kriegsverletzung) muss im Einzelfall entschieden werden, ob eine MRT- Untersuchung möglich ist. Unproblematisch ist in aller Regel die Untersuchung nach ACVB-Operationen (Gefäßclips), Endoprothesen, Stents oder Schrauben und Platten nach operativ versorgten Frakturen.

Die MRT-Untersuchung der Brust bieten wir im Rahmen unseres Diagnostischen Brustzentrums an. Sie stellt keine regelhafte Kassenleistung dar.